KI-Lektorat

Lektorat und Korrektorat mit KI?

Die sogenannte Künstliche Intelligenz in Form von Large Language Models hat auch die Text- und Informationsproduktion revolutioniert. Schon mit Hilfe der kostenlosen Versionen von ChatGPT, Claude und Gemini können Texte ohne großen Aufwand verfasst werden. Literatur wird zum Teil schon automatisiert produziert – und am Ende von den KI-Modellen wieder ausgelesen. Die Folgen dieses literarischen Inzests sind noch nicht wirklich absehbar. Mittelfristig könnte aber die traditionelle Kunst- und Literaturproduktion sogar gestärkt werden, weil angesichts der Informationsflut eine zunehmende Medienskepsis zu erwarten ist. Eins steht aber fest: Solange es Menschen gibt, die Texte lesen, bleiben Menschen bei der Textproduktion ebenfalls unverzichtbar, auch wenn sich deren Rollen wandeln.

 

Korrektorat mit KI

Aus meiner Sicht liegt hier das größte Potenzial von KI: Von Menschen geschriebene Texte werden KI-gestützt auf Basis eindeutiger Regeln und der inneren Textlogik korrigiert. Zweifelsfälle, die eine lebendige, sich ständig verändernde menschliche Sprache immer produzieren wird, werden besonders gekennzeichnet. Bei Texten, die ohne größere Ansprüche oder für den Privatgebrauch geschrieben wurden, kann sogar jetzt bereits eine Korrektur durch ein KI-Modell völlig ausreichend sein, denn 100 % Fehlerfreiheit lässt sich ohnehin nicht erreichen. Ansonsten sollte aber immer eine erfahrene Lektorin oder ein erfahrener Lektor den letzten Blick bzw. das letzte Wort haben. Die KI kann nämlich die vorgeschlagenen Korrekturen nur anhand von Wahrscheinlichkeiten berechnen, den tatsächlichen Kontext, insbesondere wenn dieser kein digital auslesbarer ist, kennt nur der Mensch.

Ich kann Ihnen also anbieten, Ihren Text zunächst durch die KI korrigieren zu lassen, bevor ich dann selbst noch einmal den gesamten Text einschließlich aller Änderungsvorschläge der Software sorgfältig prüfe. So reduziert sich der Zeitaufwand für mich und damit auch der Preis für Sie.

 

Lektorat mit KI

Mit den richtigen Prompts lässt sich ein Text auch stilistisch von KI-Tools überarbeiten. Hier sind aber die Möglichkeiten deutlich begrenzter und eine abschließende und sorgfältige Überprüfung durch einen Menschen mit der nötigen fachlichen Kompetenz praktisch zwingend notwendig. Dies gilt besonders dann, wenn der Text sich an ein menschliches Publikum richtet und nicht nur die Menge an Informationsschrott, die bloß maschinell ausgelesen wird, erhöht.

Generell gilt: Wer Texte mithilfe von KI verfasst, überarbeitet oder korrigiert, kann den nötigen Korrekturaufwand im Lektorat oder Korrektorat verringern. Vor allem diejenigen, die nicht professionell Texte und Literatur verfassen, können davon profitieren. So macht eine maschinelle Überarbeitung manche Textentwürfe erst verständlich und lesbar oder reduziert die Fehlerzahl deutlich. Damit sinkt natürlich auch mein Aufwand im Lektorat, das ich dann deutlich günstiger anbieten kann.

Trotz der zu erwartenden Verbesserungen bei KI-gestützten Tools zur Textproduktion sollten Sie aber nicht auf ein menschliches Lektorat verzichten. Das sage ich nicht nur, weil ich davon meinen Lebensunterhalt bestreite, sondern weil ein Mensch etwas hat, dass die KI in ihrer jetzigen Form nie haben wird: Gefühle. Die KI mag irgendwann vielleicht annähernd die Sprache, das Werkzeug beherrschen, aber sie kann vieles, von dem was sie da schreibt, weder verstehen noch nachempfinden. Und das merkt man auch den Texten an.

Ob Lektorat oder Korrektorat – es kann sich für Sie lohnen, sich bei Ihren Texten von KI-Modellen unterstützen zu lassen. Als letzte Arbeitsschritte empfehle ich aber weiterhin das Lektorat und Korrektorat durch eine Lektorin oder einen Lektor mit der entsprechenden Erfahrung. Kontaktieren Sie mich also gern und ich mache Ihnen ein Angebot basierend auf Ihren Wünschen und der Qualität des Textes. Alle Informationen zu meiner Arbeitsweise und meinen Preisen finden Sie hier.